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Ländliche Räume barrierefrei gestalten - Wege und Plätze

Projektergebnisse:

  • Barrierefreiheit ist ein Querschnittsthema, welches in den Entwicklungsstrategien der 30 sächsischen LEADER-Gebiete verankert wurde. Die regionalen Aktionspläne der LEADER- Aktionsgruppen enthalten Anreize, öffentliche Freiräume barrierefrei zu gestalten oder konzeptionelle Vorarbeiten über Dorfumbaupläne zu realisieren.
  • Im ländlichen Raum gelten die gleichen Regelwerke und Normen für barrierefreies Bauen wie in städtischen Bereichen. Die in den DIN-Normen (hier insbesondere die DIN 18040 1-3) formulierten Schutzziele beschreiben ein funktional zu erreichendes Ziel und ermöglichen Spielräume, die es mit Blick auf bauliche Barrierefreiheit in den Dörfern zu nutzen gilt. Die anschaulich illustrierten, regelwerkgestützten Ausführungen zeigen den Spielraum, dass je nach Bedarf und dörflicher Situation barrierefreie bauliche Lösungen zu finden sind, die auch gestalterisch überzeugen.
  • Bauliche Barrierefreiheit im Dorf wird vor allem mit dem Neubau innerörtlicher Wege und Plätze schrittweise umgesetzt. Aber auch Anpassungen im Bestand sind erforderlich und möglich.
  • Ein Verkehrssystem kann nur so gut sein, wie das schwächste Glied in der Mobilitätskette. Wenn barrierefreie Wege und Plätze geplant werden, sind diese im Sinne dörflicher Mobilitäts- bzw. Wegeketten zu entwickeln. Folgende Gestaltungsgrundsätze sind zu beachten:
    • stufenlose Wegeverbindungen,
    • erschütterungsarm berollbare, ebene und rutschhemmende Oberflächenbeläge,
    • taktil wahrnehmbare und visuell stark kontrastierende Gestaltung von Hindernissen und Gefahrenstellen,
    • sichere, taktil und visuell gut wahrnehmbare Abgrenzungen verschiedener Funktionsbereiche,
    • Zwei-Sinne-Prinzip (gleichzeitige Vermittlung von Informationen für mindestens zwei der drei Sinne),
    • Einheitliche Gestaltung von Leitsystemen.
  • Oberflächenbeläge eignen sich tendenziell unterschiedlich für barrierefreie Wege und Plätze in Dörfern. Hierzu wurden vergleichende Betrachtungen dorftypischer Oberflächen vorgenommen. Regionstypische Materialien sind aus baukultureller Sicht wünschenswert.
  • Um investive Vorhaben im Kontext der Barrierefreiheit erfolgreich zu realisieren, sind verschiedene Partner (Vorhabensträger, Interessenvertreter, Planer, Behördenvertreter etc.) frühzeitig einzubinden.

Marginalspalte

Ansprechpartner im LfULG

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 23: Ländliche Entwicklung, Agrarmarketing

Dr. Angela Kunz

  • PostanschriftPostanschrift:
    Postfach 54 01 37
    01311 Dresden
  • BesucheradresseBesucheradresse:
    August-Böckstiegel-Str. 1
    01326 Dresden
  • TelefonTelefon: (0351) 2612-2300
  • TelefaxTelefax: (0351) 2612-2399
  • E-MailE-Mail
  • Internetseitewww.smul.sachsen.de/lfulg

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 23: Ländliche Entwicklung, Agrarmarketing

Dorit Müller

  • PostanschriftPostanschrift:
    Postfach 54 01 37
    01311 Dresden
  • BesucheradresseBesucheradresse:
    August-Böckstiegel-Str. 1
    01326 Dresden
  • TelefonTelefon: (0351) 2612-2305
  • TelefaxTelefax: (0351) 2612-2399
  • E-MailE-Mail
  • Internetseitewww.smul.sachsen.de/lfulg

Abschlussbericht

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