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LEADER-Veranstaltung am 16.09.2020

LEADER in Sachsen: gut gelaufen!
Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am 16. September 2020 in Weinböhla ziehen Akteure positive Bilanz für die zu Ende gehende Förderperiode.

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Am 16. September 2020 fand die Veranstaltung »LEADER in Sachsen 2014 bis 2020« im Zentralgasthof Weinböhla statt.

Vertreter aus allen 30 sächsischen LEADER-Aktionsgruppen (LAG), den Landkreisen und anderen beteiligten Akteuren trafen sich, um gemeinsam auf die Ergebnisse der Förderperiode zurückzublicken.

Staatsminister Schmidt zog eine positive Bilanz für die vergangene Förderperiode und dankte dabei den Akteuren vor Ort für die geleistete Arbeit und Erfolge. »Bei den Beteiligten in den LEADER-Gebieten ist ein außerordentlich hohes Maß an Kreativität, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein zu spüren«, lobt der Minister. »Wir haben den Gebieten große Freiheiten eingeräumt, über ihre Ziele und die daraus resultierenden Projekte selbst zu bestimmen. Diese Freiheiten haben sie hervorragend genutzt.«

Per Videobotschaft zugeschaltet waren Frau Bundesministerin Julia Klöckner und Herr Peter Kaltenegger von der Europäischen Kommission. Beide lobten das hohe Vertrauen, das Sachsen in die Selbstverantwortung der Regionen gesetzt haben, das Engagement der Beteiligten vor Ort und die beeindruckenden Ergebnisse, die mit LEADER-Mitteln umgesetzt werden konnten.

Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises und Präsident des Sächsischen Landkreistages, betonte: »Es hat sich gelohnt, seit 2014 noch mehr auf LEADER und seinen dezentralen Ansatz zu setzen. Durch LEADER erhält die Bevölkerung vor Ort die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen zur Gestaltung ihrer Heimat umzusetzen. Das ist gelebte Bürgernähe und Subsidiarität. Wir als Landkreise halten LEADER für ein essentielles Instrument zur Entwicklung des ländlichen Raumes, das auch in der kommenden Förderperiode angemessen ausgestattet werden muss.«

Sehr anschaulich berichteten die Vertreter der LAG »Leipziger Muldenland« und der LAG »Elbe-Röder-Dreieck« über die tägliche Arbeit in den LAG, die Strukturen, Finanzierung, Netzwerke und Kooperationen.

Einen sehr guten Eindruck darüber, wie die Menschen im Ländlichen Raum Sachsen den LEADER-Gedanken aufnehmen und ihn mit Unterstützung der Akteure vor Ort und Fördermitteln umsetzen vermittelten drei Kurzfilme zu realisierten Vorhaben.

In seinem Resümee betonte Herr Staatsminister Schmidt, dass die heute vorgestellten Beispiele und Vorträge zeigen, dass es der richtige Ansatz in Sachsen war, den LEADER-Gebieten die Verantwortung im Rahmen ihrer LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) zu übertragen, welche Art von Vorhaben unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe gefördert wird. Denn die Akteure vor Ort können am Besten einschätzen, was in den Regionen fehlt und wie sie vorangebracht werden können.

Im Hinblick auf die neue Förderperiode und auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen der vergangenen sieben Jahren rief er die Akteure dazu auf, sich auch zu neuen LEADER-Gebieten zusammenzuschließen und Entwicklungsstrategien zu erarbeiten.

Den kulturellen Beitrag während der Veranstaltung boten »DIE LEADER MACHER«, welche sich eigens für diese Veranstaltung zusammenfanden. Alle Mitglieder der Band sind Mitwirkende im LEADER-Prozess – Zuwendungsempfänger, Vertreter einer Bewilligungsbehörde, Mitglied eines Entscheidungsgremiums und ein Referatsleiter des SMR.

Die Veranstaltung wurde umrahmt von einer Ausstellung, auf der sich die 30 LEADER-Gebiete präsentierten und ihre Arbeit mit guten Beispielen unterstrichen.

Das Video zur Veranstaltung in Weinböhla können Sie sich auf dem Youtube-Kanal des Freistaates Sachsen anschauen.

Präsentation der LAG »Leipziger Muldenland« zum Thema »Entwicklung in der LAG 2014 bis 2020«

Präsentation der LAG »Elbe-Röder-Dreieck« zum Thema »LEADER 2014 bis 2020 - ein Erfolg?«

Im Rahmen einer Ausstellung präsentierten sich alle 30 LEADER-Gebiete und das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. 

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